Vor zwei Wochen hat mich der Herr Sterzinger in Heidelberg besucht und von diesem Besuch soll dieser Eintrag hauptsächlich berichten.

Dieter samt Rucksack, in dem sich zu meiner grossen Freude Ottakringer Bier und Zweigelt befunden haben :-)
Also nachdem der Dide Freitags Nacht angekommen war haben wir uns beide in komplettes Chillwochenende gestürzt - mir kams recht, da ich wieder einmal zuviel gearbeitet hatte und kams auch gelegen, da er eine Woche Informatikmesse in Hannover (im Wohnmobil) hinter sich hatte. Naja, auf jeden Fall gings Samstags gleich Richtung Altstadt, Hauptstrasse, Neckarwiese - also wir haben uns praktisch von einer Sitz-,Trink-, und Liegemöglichkeit zur nächsten gearbeitet :-)

Beim Verkosten des deutschen Biers
Das Ausruhen hat sich dann spätestens beim Fortgehen mit Christian (mein schweizer Laborkollege) bezahlt gemacht. Trotzdem konnten wir die getrunkenen Bierse beim anschliessenden Treffen mit Tanja in der Villa (entspricht ungefähr der Arena in Wien - also besetztes Haus, das sich über die Jahre zu einm grossen Alternativclub gemausert hat) nicht wegleugnen und wir mussten gegen 4 Uhr einfach passen, obwohl Tanja da erst so richtig Tanzlaune bekommen hatte :-)
In der unteren Strasse gibts jedes Wochenende eine Masse an Polterabenden - und wir besitzen jetzt zwei Schneebesen (wieso auch immer - Dieter ist auf jeden Fall begeistert)Am Sonntag haben die Heidelberger Nachtschwärmer dann noch bei Kaiserwetter die angenehme Stimmung am Philosophenweg und auf der Neckarwiese ausgenutz, um Leute zu schaun und über Gott und die Welt zu diskutieren.

Models bei der Arbeit - Trotz perfekten Blicks in die Kamera wurde das Snacksackerl perfekt gefunden :-)
Am Abend hat sich Dide dann praktisch als Versuchkanichen in den Nachtzug Richtung Wien begeben und das schöne Dide-Besuchs-Wochenende war auch schon wieder vorbei. Ich hoffe er schafft es noch häufiger bei mir in Heidelberg vorbeizuschaun und wir wissen jetzt das der nachtzug nicht die optimale Verbindung zwischen Heidelberg und Wien ist

Der Herr Lässig und seine sieben Sachen -
Vielen dank für deinen Besuch und ich hoffe dich öfters beherbegen zu dürfen
Die darauffolgenden Tage waren in der Arbeit mit Vortragsvorbereitungen vollgestopft, da ich von Claus (mein Chef aus Rom) als Redner für das Meeting des EuroCancerStemCell Consortium (europäisches TumorStammzellen Konsortium) in der Nähe von Oxford eingeladen wurde. Nachdem ich und mein Gepäck (da nicht am "tollen neuen" Terminal 5) in Heathrow gelandet bin, wurde ich vom Prototyp eines englischen Butlers in der Jaguar-Limousine in Richtung Ashridge Manner gebracht und da hab ich mich dann doch recht beeindruckt gezeigt (siehe Photos).

So lässts sich konferenzieren ....

typisch britisch halt,...
....die Regenschirme zeigen an, dass das Wetter normalerweise nicht ganz so traumhaft ist.

...beim erstellen des Abschlussberichts - obwohl es um einige Millionen Euro Fördung geht, war die Atmosphere sehr entsapnnt :-)

Am Abend gabs dann ein richtiges meet-and-greet
....-and drink

Susana (links) und Elena (rechts) - meine bezaubernden Kolleginnen aus Monterotondo - unterhalten Christoph von der OxfordUniversity
Ingeasmt war die ganze Konferenz eine super Gelegenheit neue Leute kennenzulernen, meine Daten das erste Mal zu präsentieren, und die Atmosphere auf diesem Anwesen zu geniessen.
Jetzt habe ich mir mal wieder über das lange Pfingstwochenende drei Tage Ruhe verschrieben, um den guten Vorsatz dann gestern gleich zu brechen und mal wieder viel zu lange unterwegs zu sein.
Aber dazu das nächste Mal mehr,
Alles liebe aus heidelberg,
Basti